
Das Konzept

„Kinder gegen den Krieg“
Klassische Konzertreihe für Schulen in Hannover
Projektträger
Unser Verein verfügt über 19 Jahre Erfahrung in der Initiierung und Durchführung
internationaler Musikprojekte. In diesem Zeitraum wurden zahlreiche Wettbewerbe, Festivals
und Meisterkurse organisiert, an denen Tausende junge Musikerinnen und Musiker aus aller
Welt teilgenommen haben. Viele von ihnen erhielten im Rahmen dieser Projekte finanzielle
Unterstützung in Form von Stipendien, Preisgeldern oder Fördermaßnahmen. Die daraus
gewonnene organisatorische und pädagogische Expertise bildet die Grundlage des
vorliegenden Bildungsprojektes. Zu den bedeutenden Projekten unseres Vereins zählen unter
anderem:
der Internationale Klavierwettbewerb „Neue Sterne“
das Internationale Musikfestival „Menora“
der Internationale Klavierwettbewerb „Young Piano Stars“
die Meisterkurse „Legendäre Musiklehrer“
das Internationale Klavierfestival „Hannover-Beethoven“
der Internationale Klavierwettbewerb „Composers of Jewish Heritage“
das Online-Internationale Musikfestival „Jüdische Komponisten mit deutschem
Hintergrund“
Ausgangslage
Schulen sind zentrale Orte gesellschaftlicher Integration und Wertevermittlung. Ein hoher
Anteil der Schülerinnen und Schüler wächst heute in kulturell vielfältigen Lebenswelten auf.
Gleichzeitig erleben wir eine Zeit globaler Spannungen und gesellschaftlicher Polarisierung.
Kulturelle Bildung kann hier eine entscheidende Brückenfunktion übernehmen. Musik als
universelle Sprache fördert Empathie, gegenseitiges Verständnis und Dialogfähigkeit. Sie
trägt sowohl zur Integration als auch zur Bewahrung des deutsch-europäischen Kulturerbes
bei.
Projektidee
Das Projekt „Kinder gegen den Krieg“ bringt klassische Konzerte direkt in Schulen in
Hannover. Ziel ist es, allen Kindern – unabhängig von sozialer oder kultureller Herkunft –
frühzeitig einen unmittelbaren Zugang zu hochwertiger klassischer Musik zu ermöglichen.
Die Konzerte finden in Grundschulen, Gymnasien und weiteren Bildungseinrichtungen statt.
Dadurch werden kulturelle Teilhabebarrieren reduziert und musikalische Bildung
niedrigschwellig zugänglich gemacht.
Das Programm umfasst:
pädagogisch ausgewählte Werke der klassischen Musik
moderierte Konzerte mit altersgerechter Einführung
dialogische Elemente zur aktiven Einbindung der Schülerinnen und Schüler
Werke von Komponistinnen und Komponisten aus aktuellen und ehemaligen
Kriegsregionen zur Förderung interkulturellen Verständnisses
Ziele
Das Projekt verfolgt folgende Wirkungsziele:
Förderung des Interesses an klassischer Musik
Entwicklung kultureller und ästhetischer Kompetenz
Stärkung von Empathie und Friedensbewusstsein
Förderung interkulturellen Dialogs
Nachhaltige Verankerung kultureller Bildung im schulischen Kontext
Wirkung und Evaluation
Die Qualität und Wirksamkeit des Projektes werden durch ein strukturiertes
Evaluationskonzept gesichert. Dieses umfasst:
standardisierte Kurzfragebögen nach den Konzerten
strukturierte Rückmeldungen der Lehrkräfte
qualitative Beobachtungen und Reflexionsgespräche
Erfolgsindikatoren sind unter anderem:
Anzahl erreichter Schülerinnen und Schüler
Beteiligung von Schulen
positive Rückmeldungen (Zielwert ≥ 80 %)
dokumentierte Anschlussprojekte und Wiederholungsanfragen
Die Ergebnisse werden in einem Abschlussbericht transparent dokumentiert.
Nachhaltigkeit
Das Projekt ist als langfristiges Bildungsformat konzipiert. Ziel ist der Aufbau eines stabilen
Kooperationsnetzwerks zwischen Schulen und Kulturschaffenden sowie die institutionelle
Verankerung der Konzertreihe im schulischen Jahresprogramm.
Förderbedarf
Die Umsetzung der Konzertreihe in Hannover ist ausschließlich durch Sponsoren sowie
staatliche Unterstützung möglich. Die finanziellen Mittel werden insbesondere zur
Finanzierung von Künstlerhonoraren sowie für Organisation und Koordination, Evaluation
und Dokumentation eingesetzt.
Mit „Kinder gegen den Krieg“ schaffen wir einen Raum, in dem Musik Brücken baut,
kulturelle Identität stärkt und Kindern eine positive Vision für eine friedliche Zukunft
vermittelt.
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